Herzlich Willkommen beim Lebensraum Lechtal e.V.!


Edescndlich haben wir es geschafft, unseren Internet-Auftritt zumindest grafisch und in einigen Teilen auch textlich zu überarbeiten. Wir werden hier in nächster Zeit noch eine Baustelle haben, aber allmählich fügen sich die Puzzleteile zu einem Ganzen. Viel Spaß beim Entdecken und falls Sie Fehler oder Lücken finden, sind wir für Ihren Hinweis sehr dankbar!

Der Naturraum "bayerisches Lechtal" ist eine besondere Landschaft in Bayern! Hier gibt es die "Biotopbrücke Lech", zu man mehr unter Floren erfahren kann. Landschaftlich ist das Lechtal sehr reizvoll und lohnt eine Reise.

Auch aus kultureller Sicht ist man hier gut aufgehoben. Der Lech war bereits in früheren Zeiten eine beliebte Reiseroute, aber auch eine wichtige Siedlungsachse. Deutschlands zweitälteste Stadt, Augsburg, liegt im Lechtal. Aber auch die charmanten Städte Landsberg am Lech; Schongau und Füssen zeigen deutlich ihre Verbundenheit zum Lech. Noch vor etwas mehr als 100 Jahren reiste man mit dem Floß auf dem Lech, auf der Via Claudia bereisten schon die Römer das Lechtal und jungsteinzeitliche Funde belegen eine sehr frühe Besiedelung am Rande des Einflußbereichs des "wilden Lechs".

Knapp neben dem Lechtal liegt wohl eine der Touristenattraktionen Deutschlands, Schloss Neuschwanstein. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über das Lechtal bei Füssen. Allerdings baute König Ludwig sein Schloss nicht hier wegen dem Forggensee, der entstand erst 1955, damals floss hier noch der wilde Lech!

Das bayerische Lechtal bietet noch mehr:

  • desceine interessante und sehr gut dokumentierte Landschaftsgeschichte mit einem Wandel von einer ursprünglichen Wildflusslandschaft mit ihren Gefahren für Mensch, Haus und Hof,
  • Menschen, die sich mit ihrer Heimat verbunden fühlen und das Wissen um das frühere Leben am Lech nicht vergessen lassen,
  • unzählige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung (Wassersport, Radfahren und Wandern etc.),
  • mit Landsberg am Lech die Stadt mit den meisten Sonnenstunden und den glücklichsten Männern Deutschlands...

... aber am Besten sehen sie sich das einfach selbst mal an!

 

 

 

Aktuelle Meldungen

Niederwaldnutzung am Lech - traditionelle Brennholznutzung und zeitgemäßer Naturschutz vereint

11.03.2015
Am Samstag, 14. März, bietet der Lebensraum Lechtal e.V. eine geführte Radtour in den Lechauwald bei Todtenweis an. Wald-Experte Harald Jungbold hat für die Teilnehmer spannende Geschichten, informative Fakten und überraschende Aha-Momente im Gepäck. Eingeladen sind Naturfreunde und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.

Ziel der gemeinsamen Erkundungsfahrt sind Wälder, die ihre Entstehung und ihren besonderen Charakter ihrer Lage am Lech verdanken. Der Auwald wurde bei Hochwasser immer wieder überschwemmt. Unter diesen Bedingungen bildeten sich am Lech zwischen Augsburg und Donau großflächige Grauerlenwälder, die Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen sind.

Durch die Regulation des Lechs wurden die Auwälder vom Fluss und seinen Hochwassern getrennt. Doch eine Jahrtausende alte Nutzungsform bewahrte den Charakter der Grauerlenwälder: Bei der sogenannten Niederwaldnutzung steht die Brennholzgewinnung im Vordergrund. Regenerationsfähige Baumarten wie die Grauerle werden in relativ jungem Alter gefällt, treiben aber aus dem alten Wurzelsystem erneut aus.

Das aus dieser Nutzung resultierende Nebeneinander von Freiflächen, dichtem Gebüsch und jungem Wald bietet der im Auwald heimischen Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten beste Lebensbedingungen. Die scheue Schlingnatter und seltene Schmetterlinge wie das Wald-Wiesenvögelchen, aber auch unscheinbare Arten wie bestimmte Schnecken und Käfer finden hier lebenswichtige Rückzugsgebiete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die Tradition der Niederwaldnutzung in Vergessenheit: Ölheizungen liefen dem Brennholz den Rang ab. Die Grauerlenwälder überalterten, verbuschten oder wurden mit anderen Baumarten aufgeforstet. Die Vielfalt der angestammten Auwaldbewohner droht in Folge dessen zu verschwinden.

In Zeiten des Klimawandels erleben die Grauerlen-Niederwälder am Lech nun ein erfreuliches "Comeback": Hausbesitzer wollen klimafreundlich mit Holz heizen, Förster und Waldeigentümer freuen sich über neue Wertschöpfungsmöglichkeiten im Auwald. Und der Naturschutz freut sich, dass der Lebensraum bedrohter Arten durch die traditionelle Nutzung wieder gepflegt wird.

Bei der Führung werden Hintergründe und Ziele der Niederwaldnnutzung, historische Aspekte und auch Probleme und Schwierigkeiten dieser Waldnutzungsform vorgestellt. Harald Jungbold, als Wald-Experte beim Lebensraum Lechtal e.V. für das Thema Niederwald zuständig, verspricht, dass aber auch das Naturerlebnis nicht zu kurz kommen wird: "Nach der langen Winterzeit endlich wieder mit dem Radl an der frischen Luft, die Märzsonne wärmt das Gesicht und die Vögel pfeifen im Auwald - da kommt jeder Naturliebhaber voll auf seine Kosten!"

Treffpunkt ist das Wasserwachtgebäude an der Langweider Lechbrücke am Samstag um 10 Uhr. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich 2,5 Stunden. Außer dem Fahrrad sollten festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung mitgebracht werden. Eine Anmeldung unter hotspot@lebensraumlechtal.de ist nicht erforderlich, vereinfacht aber die Organisation.

Freiwillige aus nah und fern arbeiten eine Woche für Artenschutz am Lech

22.10.2014
Gebietsbetreuung Lechtal und Bergwald-Projekt sind bereits ein eingespieltes Team wenn es um tolle Pflegeprojekte im Lechtal geht. Diesmal wurde sowohl im Norden wie im Süden fleißig gewerkelt.
Zunächst wurden Flächen bei Schongau wieder als Lebensraum für Frauenschuh und andere seltene Pflanzen optimiert und vergrößert.
Im NSG Sachsenwald bei Rain am Lech stand nicht nur arbeiten auf dem Programm, selbstverständlich vermittelten Stephan Günther, der Gebietsbetreuer Lechtal und Harald Jungbold, Projektleiter des Bergwaldprojekts und zukünftige Teamverstärkung beim Lebensraum Lechtal für Waldprojekt und Alpenflusslandschaftenprojekt, auch hier viel Wissenswertes rund um alles was am Einsatzort kreucht und fleucht! Auf dem Bild werden Berberitzen-Beeren verkostet - reich an Vitamin C und sehr sauer!
Vielen Dank für die Fotos an unser Vorstandsmitglied, Frau Claudia Marb!
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