Reptilienlebensraum

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Das Projekt “Reptilienlebensraum Lechtal” ist ein Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E) des Bundesamtes für Naturschutz im Lechtal, ebenfalls unter der Trägerschaft des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL). Die wissenschaftlichen Erhebungen werden von Wissenschaftlern der Universität Bayreuth durchgeführt. Schlangen und Eidechsen stehen bei diesem Artenschutzprojekt im Vordergrund. Im Lechtal zwischen Rain und Klosterlechfeld wurden bis Ende 2001 Schlingnattern, Ringelnattern, Kreuz- ottern, Zauneidechsen und Blindschleichen in ausgewählten Gebieten untersucht.

Diese Erhebungen werden in konkrete Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Kriechtiere einmünden. Wo kommen die Arten vor, wo liegen Versteck- und Eiablageplätze, was ist die wichtigste Nahrung? Warum fehlen die Tiere in manchen Gebieten, wo liegen die Ursachen der Gefährdung?

Diese Fragen sollen in einer Voruntersuchung bis Anfang 2002 geklärt werden, um dann konkrete Maßnahmen zum Schutz dieser Arten durchzuführen. Der Erfolg des Schlangenschutzprojektes ist auch von der Akzeptanz der Reptilien in der Bevölkerung abhängig. Reptilien haftet immer noch das schlechte Image an. Unkenntnis über die Schlangen und Eidechsen ist noch oftmals Ursache für ihre Verfolgung.

Zum Projekt ist beim Deutschen Verband für Landschaftspflege eine Faltblattserie erhältlich. Gleich bestellen?