Aktuelle Meldungen

 

19.10.2018: Infofahrt des Lebensraum Lechtal e.V. mit Landrat und Kreistag Donau-Ries: Viel Zeit brachten die Vertreter des Landkreises Donau-Ries zu einer Exkursion in die Lechauen mit. Gebietsbetreuer Stephan Jüstl gab zusammen mit Förster Stefan Kolonko und Landwirt Klaus Hafner den Politikern einen Einblick in die Projekte des Vereins. Jeweils vor Ort standen konkrete Beispiele für den Schutz totholzbewohnender Käfer im Auwald, die Pflege der Lechheiden und den Erhalt lichter Kiefernwälder am Lech auf der Tagesordnung. 

01.10.2018: Zusammen mit unseren Kooperationspartnern vom Bergwaldprojekt e.V. starten wir auch heuer wieder umfangreiche Landschaftspflegearbeiten auf der Kraftwerksinsel Kinsau. Dichter Fichtenaufwuchs droht hier Magerrasen, lichte Kiefernwälder und Grauerlenauwald als Lebensraum bedrohter Arten zuzuwuchern. Dank der Hilfe der Freiwilligen und mit technischem Spezialgerät können wir auch in schwer zugänglichen Bereichen Gutes tun für Kreuzotter, Fransen-Enzian und Co.!

02.08.2018: "Bayerische Bisons" in landkreisübergreifendem Naturschutzprojekt im Einsatz In Zusammenarbeit mit Kommunen, Fachbehörden und Landwirtschaft hat der Lebensraum Lechtal e.V. ein neues Beweidungsprojekt in der Lechaue bei Birkland gestartet. Noch vor wenigen Jahren drohten hier übermäßig aufkommende Fichten und Gräser gefährdete lichtliebende Tier- und Pflanzenarten zu verdrängen. Jetzt entsteht ein neuer Trittstein für den Biotopverbund am Lech. Das Besondere: Erstmals findet so ein Projekt "grenzüberschreitend" zwischen zwei Landkreisen am Lech statt.

03.07.2018: Veranstaltungshinweis - "Big Jump" am Lech! Nehmt am Europäischen Flussbadetag 2018 teil und setzt ein Zeichen für die natürliche Vielfalt unserer Flusslandschaften. Treffpunkt ab 12 Uhr am Lido in Schongau. 13 Uhr "Big Jump", 14 und 16 Uhr Floßfahrten. Näheres in der Tagespresse oder auf Facebook!

06.04.2018: Auf Vermittlung der Lechtal-Gebietsbetreuung ist das Bergwaldprojekt im Auwald des Lech-Donau-Winkels im Einsatz: 20 Freiwillige aus dem ganzen Bundesgebiet pflanzen junge Eichen, Wildobst und Schwarzpappeln, damit diese typischen Auwald-Baumarten auch in Zukunft noch Lebensraum für Specht, Wildbiene und Totholz-Käfer bieten können.

12.02.2018: Der Sachbericht zu unserem Projekt "Totholz lebt!" ist nun zum Download verfügbar (Link weiter unten auf dieser Seite). Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnern und Fördermittelgebern! 

Die Ergebnisse unser Totholz-Käfer-Kartierung bringen Licht in einen bislang nur wenig erforschten Mikrokosmos. Verborgen unter Rinde und Holz, oft nur wenige Millimeter groß tummelt sich hier eine unerwartet große Artenvielfalt: Insgesamt konnten wir 315 verschiedene Käferarten nachweisen - knapp 20% aller in Deutschland vorkommenden Arten von Totholzkäfern! Highlights waren neue Nachweise der FFH-Art Scharlachkäfer sowie 42 weiteren Rote-Liste-Arten.